Neues Theaterprojekt am FDG in Kooperation mit Kortmann&Konsorten, gefördert vom Programm KUNSTVOLL des Kulturfonds Rhein-Main
Wie viel hängt im Leben von der eigenen Leistung ab – und wie viel davon, wo wir geboren werden, wie wir aufwachsen oder welche Möglichkeiten uns offenstehen?
Mit diesen Fragen beschäftigt sich ein neues Theaterprojekt des Darstellenden-Spiel-Kurses der Q1/2 unter der Spielleitung von Frau Trikic. Gemeinsam mit dem Schauspieler Julius Ohlemann und der Regisseurin Sarah Kortmann entwickeln die Schüler ein eigenes Stück zu den Themen soziale Ungleichheit, Geld und Privilegien. Dabei steht nicht nur das Ergebnis, sondern vor allem der gemeinsame künstlerische Prozess im Mittelpunkt: Die Gruppe recherchiert, diskutiert, probiert aus, verwirft Ideen und entwickelt daraus eigene Szenen und performative Formen.
Inhaltliche Impulse geben diverse Artikel, Sachbücher, literarische Texte und Songs. Sie eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf Armut, gesellschaftliche Chancen und die Frage, welche Rolle persönliche Anstrengung und gesellschaftliche Bedingungen für den eigenen Lebensweg spielen.
Das Projekt lädt die Schüler dazu ein, die eigene Lebenswirklichkeit zu reflektieren, unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen und gemeinsam der Frage nachzugehen: Was bedeutet es eigentlich, „es zu schaffen“? Und welche Rolle spielt dabei eigentlich Geld?