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Erasmus+ Projekt 2017 - 2019

100 years after, our future begins

Partnerschulen:

Türkei - Samsun: Özel Samsun TAKEV Anadolu Lisesi - Yeni Mahalle Atatürk Bulvar​i No:163/A 55200 Samsun - http://samsuntakev.com/

Polen - Bialymstok: Zespol Szkol Ogolnksztalcacych Nr 2w Bialymstoku - ul.Narewska 11 15-840 Bialystok - http://zso2bialystok.pl/

Frankreich - Lille: Ecole Ozanam - 50 Rue Sait-Gabriel 59800 Lille - http://groupe-oec.fr/

Projektbeschreibung:

"100 years after, our future begins", der Projekttitel bildet die Brücke und den Ausgangspunkt sowie Endpunkt des auf 23 Monate angelegten Erasmus+ Projektes. 1919 wurde in den Pariser Vorortverträgen Frieden nach dem Ersten Weltkrieg geschlossen. 2019 wird in Lille das Abschlusstreffen unseres Projektes stattfinden. 100 Jahre später werden die Schüler aufgefordert aktiv ihre eigene Zukunft zu gestalten und aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen. Das Abgleiten Europas in Diktaturen, der Zweite Weltkrieg und der Kalte Krieg, gehören ebenso zur Erinnerungskultur, wie auch die gesellschaftlichen und politischen Umbrüche im Zug des Wandels 1989/90. Our future begins, ist aber als Aufforderung zu verstehen, nicht in der Vergangenheit stehen zu bleiben, sondern die eigene Zukunft aus der Kenntnis der Vergangenheit heraus aktiv zu gestalten und die aktuellen politischen und gesellschaftlichen Prozesse zu verstehen und mitzuwirken.
 
An dem hier beschriebenen Erasmus+ Projekt nehmen vier Schulen aus Deutschland, Polen, der Türkei und Frankreich teil. 1919 als verbindendes historisches Element aller vier Länder und auch gegenwärtige gemeinsame gesellschaftliche und politische Prozessen, bspw. Migration und Populismus, bilden den Gegenstand des Projektes.
 
Das Projekt gliedert sich in vier Projektphasen, die jeweils unter einem eigenen Themenkomplex stehen. In den Phasen eins, zwei und drei werden Teilaspekte behandelt, die dann in Phase vier zusammengesetzt werden. In den ersten drei Phasen werden jeweils zwei Schulen abwechselnd enger zusammenarbeiten, um dann in Phase vier eine europäische Jugend-Friedenskonferenz 100 Jahre nach den Pariser Vorortverträgen zu ermöglichen, in der eine gemeinsame friedliche Zukunft von den Schülern gestaltet wird. Aktuelle Themen aus den ersten drei Arbeitsphasen, Migration, Populismus und Wandel, sind die Herausforderungen vor denen die Jugendlichen stehen und welche sie als aktive europäische Bürger bewerkstelligen müssen.
 
1.Phase Aug. 2017 - Jan. 2018 Thema: Migration Ort des Arbeitstreffens: Frankfurt am Main Dtl.- Friedrich-Dessauer-Gymnasium
2.Phase Feb. 2018 - Jul. 2018 Thema: Populismus Ort des Arbeitstreffens: Samsun Tr. - Özel Samsun TAKEV Anadolu Lise
3.Phase Aug. 2018 - Jan. 2019 Thema: Wandel und Veränderung Ort des Arbeitstreffens: Bialystok Pl. - Zespol Szkol Ogolnoksztalcacych Nr 2 w Bialymstoku
4.Phase Feb. 2019 - Jul. 2019 Thema: Gemeinsam Zukunft gestalten Ort des Arbeitstreffens: Lille Fr. - Eocle Ozanam
 
Das Projekt ist über die Arbeitsphase der 23 Monaten an bestimmte Lerngruppen gekoppelt, sodass zum einen Kontinuität in der Erarbeitung gewährleistet ist, zum anderen aber auch die Schüler ihre Rolle als Multiplikatoren der europäischen Idee umsetzen und weiterentwickeln können. Die Gestaltung der Zukunft ist nicht nur eine Aufgabe der beteiligten Lerngruppen, sondern eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, gerade in Zeit des aufkommenden Populismus und der geschürten Ängste wichtig ist.
Im Laufe des Projektes sind die Schüler Forscher und Botschafter zugleich. Über Grenzen hinweg erforschen die Schüler Gemeinsamkeiten und erleben Geschichte auch als verbindendes Element. Aus dieser Arbeit heraus werden die Schüler zu Botschaftern einer gemeinsamen europäischen Identität, die die Vielfalt thematisiert und respektiert, diese jedoch, im Gegengensatz zum Populismus, nicht als trennendes Element versteht, sondern die gelebte europäische Vielfalt als Chance für die selbst zu gestaltenden Zukunft versteht. Dieses handlungs- u. schülerorientierte Vorgehen bedingt zwingend auch die Einbindung außerschulischer Personen und Lernorte. Expertenbefragungen und Diskussionen mit Politikern und gesellschaftlichen Gruppen und Verbänden sind wichtige Informationsquellen für die Schüler. Außerschulische Lernorte machen die theoretisch erarbeiteten Lerninhalte anschauliche und stellen, ebenso wie die zuvor erwähnten Befragungen und Diskussionen, den emotionalen Bezug zu den Themenbereichen her. Einen Höhepunkt stellt der Besuch bei Vertretern der EU am Ende des Projektes dar, bei dem die Schüler ihre Ergebnisse vorstellen und als aktive Bürger auftreten und wahrgenommen werden.
 
Die Arbeitsteilung zwischen den vier beteiligten Schulen erlaubt auch eine nachhaltige Weiterarbeit nach der Beendigung des Projektes im Jul.2017. Als Dokumentations- u. Verbreitungselemente werden folgende Produkte/Ergebnisse erstellt:
Projekthomepage - Frankreich
Projektbuch - Polen,
Projektausstellung - Türkei
Projektevaluation - Deutschland
 
Die Koordinationsaufgabe und auch über die Beendigung des Projektes hinaus übernimmt die deutsche Schule. Schon während der Projekterarbeitung sind weitere Projekte zwischen den Schulen, bspw. Schüleraustausche, entstanden, die es auch nach der Beendigung des Projektes zu koordinieren gilt, ebenso bieten diese den weiteren Inhalt für die Fortschreibung der zuvor erwähnten Projektergebnisse über die Zeit bis Jul. 2019 hinaus für weitere gemeins. Aktivitäten.
 
 
Unter der Projekt-Homepage finden Sie alle Informationen rund um das Projekt und viele Impressionen unserer Arbeit: http://100years-after-our-future-begins.eu/
 
Berichte des Friedrich-Dessauer-Gymnasium finden Sie hier: http://www.fdg-ffm.de/comenius-berichte
 
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